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Fortbildung Trainer C

Nach 4 Jahren Trainertätigkeit hieß es nun für Sandra Michler und Lena Müller, die erlangte Trainer C Lizenz zu verlängern. Am Samstag, den 4.12. richtete unser Verein erstmalig die Fortbildung Trainer A/B/C aus. Angereist sind 19 Trainer aus dem Judoverband Sachsen, um Erik Tschierlei und Berit Metzkow gespannt zuzuhören und praktische Inhalte zu vertiefen.

10 Uhr begann die Fortbildung mit der Einführung in das neue Kyu-System durch Erik. In einer regen Diskussionsrunde lernten sich die Teilnehmer direkt kritisch kennen. Das Kennenlernen wurde durch eine spielerische Erwärmungseinheit vertieft. Im Anschluss folgten Übungen im Sinne des Grundkampfkonzeptes auf ein bestimmtes Bewegungsmuster (Schrittfolge). Letztlich lösten wir Gruppenaufgaben zu verschiedenen zugeteilten Würfen mit Präsentation vor den anderen. Zur Stärkung gab es zum Mittagessen warme Kartoffelsuppe mit Wiener und Brötchen und als Nachspeise einen leckeren Apfelkuchen.

Danach stand auf dem Zeitplan das Thema Kinderschutz im Verein mit Berit. Neben den theoretischen Präsentationen und Erläuterung über Inhalt, Wichtigkeit und Statistik, lag der Schwerpunkt in den “aktiven Runden”. Dabei wurden unter anderem verschiedene Szenarien von Berit vorgetragen und danach durch die Trainer Stellung genommen. Hier wurde die rechtliche, wie auch die moralische Position betrachtet. 

Vor der letzten Einheit gab es noch einmal Kaffee mit selbstgebackenen Stollen. Gestärkt und motiviert stand auf dem letzten Tagespunkt Fassart. Dazu schauspielerte Uke zu Beginn, dass er Anfänger ist und gerade das Fallen gelernt hat, aber noch nicht zuzufassen weiß. Damit kann Tori seine Spezialtechnik ungestört werfen. Während Uke anschließend sich vorstellte, immer mehr Fassarten zu erlernen, die ihm immer mehr Möglichkeiten zum Verteidigen boten, war es stets Toris Aufgabe zur Haupt- oder zur Gegenseite zu werfen. Damit erarbeiten wir nicht nur verschiedene Möglichkeiten auf die Fassart des Gegners zu reagieren, sondern lernten auch eine schöne Methode zum Üben einer Technik kennen.

Nachdem der Kopf nun voll mit neuen Trainingsmethoden, Abläufe und Hinweise zum Thema Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung war, schlossen die Trainer mit einer Meinungsrunde ab. Alle waren sich einig: es war eine lehrreiche und interessante Veranstaltung mit viel Spaß, Freude und Schweiß. Wir danken den Helfern beim Auf- und Abbau sowie den fleißigen Küchenfeen.

Zur Trainerfortbildung gehörte noch ein Onlinekurs am 07.12.22, in dem Frederick Jäde uns zahlreiche Übungsformen zum Trainieren einer Technik mit ganz vielen anschaulichen Videos nahebrachte. Dabei ging es nicht nur um verschiedene Uchikomi- (Übungen von Wurfteilbewegungen) und Nagekomivarianten (Übungen zur kompletten Wurfdurchführung), sondern auch um zahlreiche Übungen ohne Partner und wettkampfnahe Übungsformen. Auch die Bedeutsamkeit vom Fehlermachen im Training wurde beleuchtet und einen Anreiz für neue Trainingsmethoden gegeben.

Viele der Übungsformen können wir uns sehr gut für unsere Judoka vorstellen und sind gespannt darauf, sie auszuprobieren, um Techniken zukünftig noch vielfältiger und damit nachhaltiger zu trainieren.

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